Ramadan 2016 - Sprüche und Kalender mit Zeiten

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Ramadan 2016 - Sprüche und Kalender mit Zeiten

Für gläubige Muslime ist der Ramadan ein heiliger Monat. Im Fastenmonat Ramadan wird von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts gegessen, getrunken oder geraucht. Im Mittelpunkt des Alltags steht, noch mehr als sonst, der tiefe Glaube, die Solidarität und innere Reinheit. 

Wann ist Ramadan 2016 - Kalender

In diesem Jahr beginnt für deutsche Muslime der Fastenmonat Ramadan am 6. Juni 2016 und endet am 4. Juli 2016 (letzter Fastentag). Dieser Zeitraum wurde astronomisch nach dem islamischen Mondkalender vom Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) berechnet. Da sich der Mondkalender an den Mondzyklus richtet, verschiebt sich der Ramadan jedes Jahr um 10 bis 11 Tage. In unserem Online-Kalender lassen sich die Wochentage zum Beginn und Ende des Ramadan ablesen.

Ende des Ramadan

Direkt im Anschluss beginnt am 5. Juli das dreitägige Fest des Fastenbrechens “Id Al-Fitr”. In diesem Jahr überträgt der Bayerische Rundfunk am 5. Juli um 4.45 Uhr das Festgebet zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan.

Bedeutung von Ramadan für Muslime

Wörtlich genommen bedeutet Ramadan im arabischen “der heiße Monat” und ist ein Fastenmonat der Muslime. Ramadan ist der neunte Monat im islamischen Mondkalender, indem der Koran den Moslems herabgesandt wurde. Die Praxis des Fastens gehört zur Tradition von Muhammad, dem größten Vorbild aller Muslime. Das Fasten gehört zu den fünf Hauptpflichten die ein Muslim erfüllen muss. 

Regeln zum Ramadan

  • Die tägliche Fastenzeit im Ramadan beginnt mit der Morgendämmerung und endet bei Sonnenuntergang. Je nach Region ergeben sich somit unterschiedliche Fastenzeiten. 
  • Während der Fastenzeit darf nichts getrunken, gegessen oder geraucht werden
  • Auch Geschlechtsverkehr ist verboten, Ehepaare dürfen sich aber umarmen und küssen
  • Reisende, Schwangere, stillende Mütter, Kinder, Kranke und Alte sind von der Fastenpflicht befreit

Essenszeiten und Gebetszeiten

Gefastet wird ab dem Frühlicht, also vor dem Fadjr-Gebet. Das Fastenbrechen beginnt mit dem Magreb-Gebet. Wer sich bei den Gebetszeiten unsicher ist, kann sich von den islamischen Verbänden in Deutschland die Gebetszeiten für die eigene Region herunterladen, beispielsweise unter islam.de. Dort die eigene größere Stadt in der Nähe eingeben und die passenden Zeiten erhalten. Der Koran schreibt das Pflichtgebet an fünf verschiedenen Tageszeiten vor. Diese sind morgens (fadschr), mittags (dsuhr), nachmittags (asr), abends (maghrib) und nachts (ischa). 

App für die Gebetszeiten

Speziell zum Ramadan 2016 gibt es im App Store eine schöne Anwendung mit allen Gebetseiten aus über 6.000.000 weltweit zu Iftar und Sahur. Außerdem kann sich jeder einen Alarm einrichten, um die Gebetszeiten auf keinen Fall zu verpassen.

Kommentare (1)


Anonym
13.07.2015 - 20:17
Gut gesagt. Das war alle richtig. wunder mich wie wiesen sie das. trotzdem super.

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